Institut für Weinforschung in Freyburg eröffnet

Hochschule Anhalt (FH) hilft mitteldeutschen Winzern

Das Weininstitut liegt inmitten eines Panoramas von Weinreben, Gebäuden der Winzervereinigung, Weinanlagen und Reben.

Das neue Schild des Institutes.

Vor ziemlich acht Jahren zog die Wissenschaft in das wiederhergestellte Gebäude der ursprünglichen Ausbildungsstätte für Winzer und Gärtner, die Gartenbauschule, die in den ersten zwanzig Jahren des vorigen Jahrhunderts in Freyburg gegründet worden war, um dem Weinbau in dieser Region zu helfen. Das schmucke Gebäude in unmittelbarer Nähe der Winzervereinigung und der Rotkäppchen Sektkellerei fand bei der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg genügend Aufmerksamkeit, um die weinwissenschaftliche Arbeit nach Freyburg in die Querfurter Straße zu verlagern. Richtig funktionieren soll das Mitteldeutsche Institut für Weinforschung ab sofort.

Das versprach Prof. Dr. Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt (FH), der am Freitag Vormittag dem Lebensmitteltechnologen Prof. Dr. Thomas Kleinschmidt die Leitung des Instituts übertrug. Er ist in Laucha geboren, betreibt bei den Eltern einen Weinberg und ist dem Präsidenten des Weinbauverbandes Saale-Unstrut, Siegfried Boy als persönlicher Freund auch Garant für eine fruchtbringende ergebnisreiche Arbeit. Das Institut wird Aromen im Wein, Gen-Reserven, Trockenstress aber auch praktische Fragen der Winzer und Küfer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen untersuchen. Dem Freyburger Institut steht ein Beirat zur Seite, in den  Persönlichkeiten berufen wurden, wie Prof. Dr. Carola Griehl von der Hochschule Anhalt, die Präsidenten der Weinbauverbände Siegfried Boy und Christoph Hesse (Sachsen), die Geschäftsführer der Winzervereinigung Freyburg, Dr. Gerald Lange, und des Landesweingutes Kloster Pforta, Christian Kloss, Prinz Dr. Georg zur Lippe, Weingut Schloss Proschwitz und André Gussek, Naumburger Winzerhof.

Bei der offiziellen Einweihung waren Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Weinbau, Kommune, Wissenschaft der Region auch aus Anhalt und Sachsen zugegen. Darunter auch Staatsekretär Rüdiger Erben aus Magdeburg.

Sie werden dem Institut helfen. Eben von den Präsidenten berufen.

Staatssekretär Rüdiger Erben.

Berufen wurde der neue Institutsleiter Prof. Dr. Kleinschmidt von Präsident Prof. Dr. Dieter Orzessek.

Dr. Klaus Epperlein, gehört seit acht Jahren zum Institut, hier mit den Weinköniginnen Irene Grusla und Marika Böhme.

Text und Fotos: Hans-Dieter Vogler.